Einsatzbereiche in der SPA



Als Sozialpädagogische Assistent/in (SPA) – du bist eine pädagogische Ergänzungskraft mit eingeschränkterem Einsatzbereich;

Sozialpädagogische Assistent: innen arbeiten mit Schwerpunkt als Zweit- bzw. Ergänzungskraft in Kindertageseinrichtungen und in der Schulkindbetreuung im Ganztag.

Konkrete Arbeitsfelder:

·       Kita im elementar und Krippe (als Zweitkraft)

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Erstellt von Lea Krüger (FSP25) (07.05)


Die Arbeit im Kindergarten


Die Arbeit im Kindergarten begleitet Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren (bis zum Schuleintritt) in ihrer Entwicklung. Als Sozialpädagogische Assistenz unterstützt man die pädagogischen Fachkräfte im Alltag und fördert die Kinder in Bereichen wie Sprache, Bewegung, Kreativität und sozialem Verhalten. Ein wichtiger Teil der Arbeit ist der Aufbau von vertrauensvollen Beziehungen. Kinder benötigen Sicherheit, Geborgenheit und feste Bezugspersonen. Zudem gehören Beobachtungen, die Unterstützung im Alltag sowie die Zusammenarbeit im Team zum Aufgabenbereich.

 

Für die Arbeit im Kindergarten sind Geduld, Einfühlungsvermögen, Verantwortungsbewusstsein und Zuverlässigkeit wichtige Punkte. Zudem gehören auch Teamfähigkeit, Belastbarkeit und Freude an der Arbeit mit Kindern zentrale Voraussetzungen. Wichtig ist außerdem über kindliche Entwicklung, Aufsichtspflicht, Hygiene und Kinderschutz zu wissen, da diese Kenntnisse für eine professionelle Arbeit unerlässlich sind.

 


Die Arbeit in der Krippe


Die Arbeit in der Krippe umfasst die Betreuung und Begleitung von Kindern im Alter von null bis drei Jahren. Im Mittelpunkt steht die Beziehungs- und Bindungsarbeit, da Kleinkinder besonders auf Nähe, Sicherheit und feste Bezugspersonen angewiesen sind. Als Sozialpädagogische Assistenz (SPA) unterstützt man die pädagogischen Fachkräfte im Tagesablauf. Zu den Aufgaben gehören die pflegerischen Tätigkeiten wie Wickeln, Füttern und Schlafbegleitung sowie die altersgerechte Förderung der Kinder. Durch gezielte Beobachtungen werden Entwicklungsstände erkannt und passende Angebote geschaffen, zum Beispiel im Bereich Bewegung, Sprache und Sinneswahrnehmung.

 

Für die Arbeit in der Krippe sind Geduld, Einfühlungsvermögen und Verantwortungsbewusstsein besonders wichtig. Zudem braucht es Feinfühligkeit, Ruhe und Zuverlässigkeit. Kenntnisse über frühkindliche Entwicklung, Hygiene, Aufsichtspflicht und Kinderschutz sind grundlegende Voraussetzungen für eine professionelle Arbeit im U3-Bereich.

 


Der wichtigste Unterschied: Sozialpädagogische Assistent/innen dürfen Kita-Gruppen nicht allein leiten und auch keine Führungsaufgaben übernehmen. Als Erzieher/in hingegen kannst du eigenverantwortlich arbeiten und Gruppen leiten.

 


 


Einsatzbereiche in der FSP

Als Erzieher/in – du bist eine pädagogische Fachkraft mit breitem Einsatzbereich;

 

Erzieher: innen arbeiten in einer breiten Palette von Einrichtungen wie Jugendzentren, Wohnheimen, Familienberatungsstellen und Schulen. Sie konzeptionieren und führen pädagogische Maßnahmen eigenständig durch, erstellen Entwicklungsbereiche und Förderpläner.

Konkrete Arbeitsfelder:

·       Krippen & Kindergärten

·       Horte & Ganztagsschulen

·       Jugendzentren & Jugendclubs

·       Wohngruppen & Heimerziehung

·       Einrichtung für Menschen mit Behinderung

·       Familienberatungsstellen

·       Schulische Sozialarbeit

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Erstellt von Lea Krüger (FSP25) (07.05)


Die Arbeit in einer Wohngruppe


Die Arbeit in einer Wohngruppe umfasst die pädagogische Begleitung von Kindern und Jugendlichen, die aus unterschiedlichen Gründen nicht in ihren Herkunftsfamilien leben können. Im Mittelpunkt steht der Aufbau stabiler und verlässlicher Beziehungen, da die jungen Menschen häufig belastende Erfahrungen gemacht haben. In der Erzieherausbildung arbeitet man dabei eng mit anderen pädagogischen Fachkräften zusammen. Zu den Aufgaben gehören die Alltagsbegleitung der Kinder und Jugendlichen, zum Beispiel bei Hausaufgaben, Freizeitgestaltung, Mahlzeiten und der Tagesstruktur. Durch gezielte Beobachtungen werden individuelle Bedürfnisse erkannt und die persönliche sowie soziale Entwicklung gefördert.

 

Für die Arbeit in der Wohngruppe sind Einfühlungsvermögen, Geduld und Verantwortungsbewusstsein besonders wichtig. Ebenso zählen Belastbarkeit, Konfliktfähigkeit und Zuverlässigkeit zu den zentralen persönlichen Voraussetzungen. Kenntnisse über Entwicklungspsychologie, Aufsichtspflicht, Kinderschutz sowie professionelle Nähe und Distanz sind grundlegende Voraussetzungen für eine fachgerechte Arbeit im stationären Bereich.


Die Arbeit im Hort


Die Arbeit im Hort umfasst die pädagogische Begleitung von Kindern im Grundschulalter außerhalb der Unterrichtszeit. Ziel ist es, die Kinder in ihrer Selbstständigkeit, ihrem Sozialverhalten und ihrer persönlichen Entwicklung zu unterstützen. In der Erzieherausbildung arbeitet man dabei eng mit anderen pädagogischen Fachkräften sowie mit Schule und Eltern zusammen. Zu den Aufgaben gehören die Begleitung der Hausaufgaben, die Gestaltung von Freizeit- und Ferienangeboten sowie die Strukturierung des Nachmittags. Durch gezielte Beobachtungen werden die Bedürfnisse und Interessen der Kinder erkannt und in pädagogische Angebote einbezogen.

 

Für die Arbeit im Hort sind Geduld, Einfühlungsvermögen und Verantwortungsbewusstsein wichtig. Ebenso zählen Zuverlässigkeit, Durchsetzungsvermögen und Teamfähigkeit zu den persönlichen Voraussetzungen. Kenntnisse über kindliche Entwicklung, Aufsichtspflicht, Kinderschutz sowie eine klare pädagogische Haltung sind grundlegende Voraussetzungen für eine professionelle Arbeit im Hortbereich.

 


Die Arbeit an der integrierten Gesamtschule


Die Arbeit an einer integrierten Gesamtschule umfasst die pädagogische Begleitung von Kindern und Jugendlichen im schulischen Alltag. Ziel ist es, die Schüler*innen in ihrer sozialen, emotionalen und persönlichen Entwicklung zu unterstützen. In der Erzieherausbildung arbeitet man dabei eng mit Lehrkräften, Schulsozialarbeit und weiteren pädagogischen Fachkräften zusammen. Zu den Aufgaben gehören die Unterstützung im Unterricht, die Begleitung in Pausen und im Ganztagsbereich sowie die Gestaltung von Freizeit- und Förderangeboten. Durch gezielte Beobachtungen werden individuelle Bedürfnisse erkannt und die Schüler*innen in ihrem Lern- und Sozialverhalten begleitet.

 

Für die Arbeit an der integrierten Gesamtschule sind Einfühlungsvermögen, Geduld und Verantwortungsbewusstsein wichtig. Ebenso zählen Belastbarkeit, Kommunikationsfähigkeit und Durchsetzungsvermögen zu den persönlichen Voraussetzungen. Kenntnisse über Entwicklungspsychologie, Aufsichtspflicht, Kinderschutz sowie eine professionelle pädagogische Haltung sind grundlegende Voraussetzungen für eine fachgerechte Arbeit im schulischen Bereich.

 


Die Arbeit in einer Einrichtung für Menschen mit Beeinträchtigungen


Die Arbeit in einer Einrichtung für Menschen mit Beeinträchtigungen umfasst die pädagogische Begleitung von Kindern, Jugendlichen oder Erwachsenen mit unterschiedlichen körperlichen, geistigen oder seelischen Beeinträchtigungen. Ziel ist es, die Selbstständigkeit, Teilhabe und individuelle Entwicklung der Klient*innen zu fördern. In der Erzieherausbildung arbeitet man dabei eng mit anderen pädagogischen und therapeutischen Fachkräften zusammen. Zu den Aufgaben gehören die Unterstützung im Alltag, die Begleitung bei pflegerischen Tätigkeiten sowie die Gestaltung von Förder- und Freizeitangeboten. Durch gezielte Beobachtungen werden individuelle Fähigkeiten und Bedürfnisse erkannt und in die pädagogische Arbeit einbezogen.

 

Für die Arbeit in diesem Arbeitsfeld sind Einfühlungsvermögen, Geduld und Verantwortungsbewusstsein besonders wichtig. Ebenso zählen Wertschätzung, Belastbarkeit und Teamfähigkeit zu den persönlichen Voraussetzungen. Kenntnisse über Inklusion, Entwicklungsförderung, Aufsichtspflicht, Kinderschutz sowie eine professionelle pädagogische Haltung sind grundlegende Voraussetzungen für eine fachgerechte Arbeit in Einrichtungen für Menschen mit Beeinträchtigungen.

 


Die Arbeit im Jugendzentrum


Die Arbeit im Jugendzentrum richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene und bietet ihnen einen offenen Treffpunkt außerhalb von Schule und Familie. Ziel ist es, die Jugendlichen in ihrer persönlichen, sozialen und gesellschaftlichen Entwicklung zu begleiten und zu unterstützen. In der Erzieherausbildung arbeitet man dabei eng mit anderen pädagogischen Fachkräften zusammen. Zu den Aufgaben gehören die Gestaltung von Freizeit- und Bildungsangeboten, die Begleitung von Gruppenprozessen sowie die Unterstützung bei Konflikten und persönlichen Anliegen. Durch gezielte Beobachtungen werden Interessen und Bedürfnisse der Jugendlichen erkannt und in die pädagogische Arbeit einbezogen.

 

Für die Arbeit im Jugendzentrum sind Einfühlungsvermögen, Geduld und Verantwortungsbewusstsein wichtig. Ebenso zählen Offenheit, Kommunikationsfähigkeit und Konfliktfähigkeit zu den persönlichen Voraussetzungen. Kenntnisse über Jugendentwicklung, Aufsichtspflicht, Kinderschutz sowie eine klare pädagogische Haltung sind grundlegende Voraussetzungen für eine professionelle Arbeit im Jugendzentrum.

 


Die Arbeit im Mutter-Kind-Heim


Die Arbeit im Mutter-Kind-Heim umfasst die pädagogische Begleitung von jungen Müttern oder Vätern und ihren Kindern. Ziel ist es, die Eltern in ihrer Erziehungskompetenz zu stärken und das Kindeswohl zu sichern. In der Erzieherausbildung arbeitet man dabei eng mit anderen pädagogischen Fachkräften sowie weiteren Unterstützungsstellen zusammen. Zu den Aufgaben gehören die Begleitung im Alltag, die Unterstützung bei der Versorgung und Erziehung des Kindes sowie die Förderung der Eltern-Kind-Beziehung. Durch gezielte Beobachtungen werden Entwicklungsstände der Kinder und die Bedürfnisse der Eltern erkannt und in die pädagogische Arbeit einbezogen.

 

Für die Arbeit im Mutter-Kind-Heim sind Einfühlungsvermögen, Geduld und Verantwortungsbewusstsein besonders wichtig. Ebenso zählen Belastbarkeit, Reflexionsfähigkeit und eine wertschätzende Haltung zu den persönlichen Voraussetzungen. Kenntnisse über frühkindliche Entwicklung, Aufsichtspflicht, Kinderschutz sowie professionelle Nähe und Distanz sind grundlegende Voraussetzungen für eine fachgerechte Arbeit im Mutter-Kind-Heim.

 


Die Arbeit in einer Tagesgruppe


Die Arbeit in einer Tagesgruppe umfasst die pädagogische Begleitung von Kindern und Jugendlichen, die Unterstützung in ihrer sozialen, emotionalen oder schulischen Entwicklung benötigen und dennoch in ihren Familien leben. Ziel ist es, die Kinder und Jugendliche im Alltag zu stabilisieren, ihre Ressourcen zu stärken und sie in ihrer Persönlichkeitsentwicklung zu fördern. Ein weiterer zentraler Schwerpunkt liegt darauf, die familiären Beziehungen zu stabilisieren und zu verbessern, damit Kinder und Jugendliche im häuslichen Umfeld wieder besser mit ihren Eltern zurechtkommen und ein positives Miteinander entwickeln können. Im Mittelpunkt steht der Aufbau verlässlicher Beziehungen sowie die Schaffung einer klaren Tagesstruktur. Die Fachkräfte begleiten die Kinder und Jugendlichen nach der Schule, essen gemeinsam Mittag, unterstützen sie bei den Hausaufgaben, gestalten gemeinsame Freizeitangebote und fördern soziale Kompetenzen innerhalb der Gruppe. Durch gezielte Beobachtungen, regelmäßige Elterngespräche und eine enge Zusammenarbeit mit der Familie werden individuelle Förderziele entwickelt und kontinuierlich überprüft. Die Elternarbeit stellt dabei einen wichtigen Bestandteil dar, um Erziehungskompetenzen zu stärken und nachhaltige Veränderungen im Familiensystem zu ermöglichen. 

 

Für die Arbeit in einer Tagesgruppe sind Einfühlungsvermögen, Geduld und eine wertschätzende Grundhaltung besonders wichtig. Ebenso zählen Kommunikationsfähigkeit, Konfliktlösungskompetenz und Teamfähigkeit zu den zentralen Voraussetzungen. Kenntnisse in Entwicklungspsychologie, systemischer Arbeit sowie im Bereich Kinderschutz bilden die fachliche Grundlage. Eine enge Kooperation mit Eltern, Schulen und weiteren Institutionen ist entscheidend, um eine ganzheitliche Förderung sicherzustellen und die Lebenssituation der Kinder und Jugendlichen langfristig zu verbessern.

 

 

 


Hier ist eine Übersicht der Einrichtungen, aufgeteilt nach Berufsgruppe:

Für Erzieher & SPA – Kitas 📍Stade

§  Kita Hahle – Hahler Weg 5 📞0414182855

§  Kita Benedixland – Am Staatsarchiv 5 📞041417889511

§  Kita Elbekinder – Am Hohen Felde 53 📞041417896134

Für Erzieher & SPA – Behinderteneinrichtungen 📍Stade

§  Lebenshilfe Stade e.V. – Am Hohen Felde 53 📞0414178960

§  Bethel im Norden – Horststraße 14 📞041417763518

§  DRK Wohn- & Langzeiteinrichtungen – Am Hofacker 14 📞0414180330

 

Nur für Erzieher – Jugendhäuser & besondere Einrichtungen 📍Stade

§  Jugendfreizeitstätte Alter Schlachthof – Freiburger Str. 4📞041414017777

§  Jugendhaus am Vorwerk – Benedixweg 20 📞04141125712

§  Mutter & Kind Einrichtung Stethu – Dankerstraße 29 📞0414181481

 

Nur für Erzieher – Schulen & Jugendzentren 📍Stade

§  Friedrich-Fröbel-Schule – Lönsweg 2 📞0414152260 (Förderschule)

§  Förderschule Ottenbeck – Claus-von-Stauffenberg-Weg 25 📞0414154250

§  Bildungscampus Riensförde – Stadtweg 114 📞0414154074410

📍Ahlerstedt

§  Schule am Auetal – Büntweg 5 📞0416684210 (eigene Empfehlung)

§  Grundschule Ahlerstedt – Zevener Str. 30 📞04166842123

📍Harsefeld

§  Rosenborn- Grundschule – Meybohmstraße 5 📞04164811621

§  Grundschule am Feldbusch – Auf dem Klingenberg 60 📞04164909702

§  JUBS-Jugendbegegnungsstätte – Jahnstraße 15 📞0411645940

 

erstellt von Lea Krüger (FSP25), 02.05.26

 


Verfasst von Viviane Meyer (FSP25), Januar 2026

Aktualisiert von Emilia Moritz (FSP25), 25.02.2026

Aktualisiert von Theresa Slowikowska (FSP25). 27.04.2026