Aktuelles

2018

Erzieherausbildung - Dual ?

 

 

 

Kommentar von Kevin Meybohm, Schüler der FSP18B

 

 

 

In letzter Zeit gibt es aus verschiedensten Gründen immer wieder Diskussionen darüber, ob man die Erzieher-Ausbildung, ähnlich wie die meisten anderen Ausbildungen, nicht einfach dual ablaufen lassen sollte und nicht wie bisher mit einem großen schulischen Theorieteil. Aufgrund dieser anhaltenden Thematik fand vor wenigen Wochen in der BBS in Buxtehude sogar eine Podiumsdiskussion statt, welche diese Thematik beleuchten sollte. Grundsätzlich kann man den Gedanken des dualen Systems schon nachvollziehen, da er auf den ersten Blick erst einmal eine Menge Gutes mit sich bringen würde. Schneller ausgebildete Fachkräfte, was den Mangel lindern könnte und zudem würde man als Azubi auch noch Geld verdienen. Die Kehrseite der Medaille ist jedoch auch, dass sich der Stellenwert des Berufes verschlechtern würde. Durch die Fachhochschulreife, welche man mit Bestehen der FSP erhält, ist der Abschluss auf einem sehr hohem Niveau. Da der Verdienst ja ohnehin ein sensibles Thema unter Erzieher*innen ist, würde es die Attraktivität des Berufes wohl kaum erhöhen, wenn man noch weniger Geld verdienen sollte. Des Weitern ist nur wenigen bewusst, dass es sich um eine Breitband-Ausbildung handelt. Das Spektrum an möglichen Arbeitsfeldern für Erzieher ist riesig. Genau aus diesem Grund ist die aktuelle Ausrichtung der Ausbildung aus meiner Sicht genau die Richtige, da gewährleistet wird, dass man einen Einblick in unterschiedliche Arbeitsfelder erhält. Mit der Veränderung auf ein duales System wäre dies wohl kaum umsetzbar. Vielmehr müsste die Ausbildung dann komplett in verschiedene Arbeitsbereiche unterteilt sein, so würde es vermutlich „Erzieher – Schwerpunkt Kindergarten“ oder „Erzieher – Schwerpunkt“ offene Jugenarbeit heißen. Was würde passieren, wenn man nach einigen Jahren im Elementarbereich plötzlich lieber mit Jugendlichen arbeiten möchte? Müsste man eine kompett neue Ausbildung machen?

 

Abschließend lässt sich festhalten, dass ein Umstieg in das duale System, um schnell Fachkräfte zu generieren, aus meiner Sicht nur wenig Sinn ergibt. Vermutlich würde die Attraktivität der Ausbildung noch mehr verloren gehen, was auch das Entgelt während des Ausbildung nicht ausgleichen kann. Zumal es mittlerweile durch diverse Förderungsprogramme ohnehin die Möglichkeit gibt, die Ausbildung ohne finanzielle Sorgen zu absolvieren.

 

Das Ende der Facharbeit

Es ist geschafft!!!!

Die Facharbeit wurde von fast allen Schüler*innen abgegeben. Lediglich ein paar Schüler*innen haben aufgrund gesundtheitlicher Probleme eine Verlängerung der Facharbeit beantragt. Für alle Beteiligten geht nun eine arbeitsintensive Phase zuende. Es war eine große Herausforderung, die jeder zunächst einmal bewältigt hat. Welche Ergebnisse dabei herausgekommen sind, ist eine andere Frage und wird mit der Bekanntgabe der Noten im Januar beantwortet. Während der Facharbeit hat man bei vielen Schüler*innen ein erhöhtes Stresslevel bemerkt. Dies lag daran, dass es für viele die erste Facharbeit war, die man geschrieben hat. Damit wurde man mit einer ungewohnten und neuen Situation konfrontiert, die man nun bewältigen musste. Der damit verbundene Stress zeigte sich in den Reaktionen der Schüler*innen. Das Wort Facharbeit galt als Unwort und wurde von von vielen Schüler*innen kritisch beäugt. Viele wollten das Wort nicht hören, weil die damit verbundene Arbeit assoziiert wurde, die noch vor einem lag. Somit durfte das Wort "Facharbeit nur noch mit "F........... Wort" genannt werden.

Ein weitere Worterfindung, die entstanden ist, ist das "F......- Virus. Vielen merkte man den Stress nicht nur psychisch, sondern auch gesundheitlich an. Ob es nun an der kalten Jahreszeit lag oder an dem Stress, der durch die Facharbeit verursacht wurde, sei dahingestellt. Eines ist aber aufgefallen. Es gab viele Schüler*innen die Grippesymptome aufzeigten und aufgrund dessen auch das ein oder andere Mal zuhause bleiben mussten.

Zu guter Letzt bleibt aber zu sagen, dass alle Schüler*innen Stolz auf ihre Arbeit seien können. Sie haben gegen alle Widrigkeiten gekämpft und am Ende ein Ergebnis erzielt. Durch die Bewältigung einer unbekannten Situation ist also jeder Schüler und jede Schülerin ein bisschen resilienter geworden. So war auch das Kolloquium am Ende ein "Kinderspiel" :-)

Für alle etwas Neues: Die Facharbeit im FSP-Abschlussjahr

Die Modularisierung der Ausbildungsgänge zum/zur sozialpädagogischen Assistent*in und Erzieher*in bring viele neue Aspekte mit sich. Bei den Abschlussklassen der Fachschule Sozialpädagogik (FSP) ist es die neue Facharbeit. Normalerweise wurden für das Erreichen des Abschlusses zwei schriftliche Prüfungen in Sozialpädagogik und eine Deutschprüfung geschrieben. Auf Grund der Modularisierung wurde eine der beiden Sozialpädagogikprüfungen durch eine wissenschaftliche Facharbeit ersetzt. In diesem Abschlussjahr, ist die Facharbeit in der Modulachse 2.3 "Individuelle Lebenslagen" verankert und die Schüler*innen der FSP16 dürfen ein Thema, basierend auf den Lernsituationen "Lebensphase Jugend", "Armut und soziale Ungleichheit" oder "Herausforderung Alltag: Psychische Störungen", formulieren und eine darausfolgende, erkenntnisleitende Fragestellung. Die Lernsituationen wurden alle zu Beginn des Abschlussjahres unterrichtet, damit die Schüler*innen einen Überblick über die jeweiligen Themengebiete bekommen.

Unterstützt und begleitet werden die Schüler*innen durch Frau Zimmermann, Frau Benöhr, Frau Müller und Herrn Blanke. Diese werden ebenfalls die angefertigten Facharbeiten ihrer zu betreuenden Schüler*innen begutachten und bewerten.

 

Vorbereitet wurden die FSP16 Klassen durch Frau Marten am Ende des Schuljahres 2016/2017, indem sie mit uns die Lernsituation "Wissenschaftliches Arbeiten" durchgeführt hat. Außerdem gab es im darauffolgenden Schuljahr zwei Unterrichtsblöcke bezüglich der Themenfindung, Themenformulierung und der Formulierung der Fragestellung.

 

Aktuell befinden sich alle FSP16-Schüler*innen im Endspurt, da am 11. Dezember offizieller Abgabetag der wissenschaftlichen Arbeit ist.

Anschließend an die schriftliche Facharbeit folgt am 30. und 31. Januar 2018 das dazugehörige Kolloqium. Dort stellen die Schüler*innen ihre Facharbeiten vor und verteidigen diese auf Grundlage kritisch gestellter Fragen der zuhörenden Lehrer*innen.

Die FSP17 tritt zur Tagespraxis an!

Es ist soweit! Seit Ende Oktober sind alle Schüler*innen der FSP17 in kleinen Gruppen mindestens einen Nachmittag in der Woche in einem der Jugendhäuser im Landkreis Stade anzutreffen. Bevor es im Januar nächsten Jahres in die neuen Praxisbereiche geht, in denen wir unsere Praktika absolvieren, sollen wir auf diese Weise einen Einblick in die neue Altersgruppe bekommen, mit der wir es dann zu tun bekommen.

Das heißt natürlich nicht, dass wir nachmittags nur in unseren Einrichtungen rumsitzen, sondern uns auch an Angeboten versuchen sollen. Diese reichen von Kickerturnieren, über Kinotage bis hin zu vorweihnachtlichem Backen von Plätzchen.

Am Ende der Tagespraxiszeit, die bis zu den Weihnachtsferien dauert, sollen wir die neuen Eindrücke und absolvierten Aktivitäten in einem Bericht reflektieren. Natürlich sind wir da nicht auf uns allein gestellt und bekommen in diesem Zeitraum Besuch von einer Lehrkraft, die in unseren Einrichtungen bei Unklarheiten nach dem Rechten sehen.

Fotos: Wiemer    Abbildungen: Jugendhaus Wiepenkathen

Zusammenlegung der OLA's mit der FSP17

Am 25. August 2017 haben alle OLA Kurse gemeinsam ein gemütliches Mittagessen geplant.
Jeder Kurs hat etwas dazu beigetragen.

Dadurch konnten die Schüler/innen Einblicke in die unterschiedlichen Lernangebote bekommen.

 

Die Schüler/innen des Kurs Ernährung haben sich überlegt, welche Speisen es gibt.

Zu Beginn haben die Schüler/innen kleine Spiele von Frau Dallmann erhalten, dies war ein Puzzle oder ein Domino zum Thema Essen oder Trinken, dort konnten sie ihr Wissen überprüfen. Außerdem haben Sie dadurch Ideen für Praxisangebote sammeln können.

Gemeinsam habt der Kurs als Hauptspeise Schüttelpizza zubereitet, als Nachspeise wurden Kekse gebacken und eine Quarkspeise zubereitet.

 

Die Schüler/innen des Hip Hop OLA haben sich in der Zeit, in der der Kurs Ernährung gekocht hat, einen Tanz einstudiert. Der Tanz wurde so konzipiert, dass er vor dem Essen auf der Treppe durchgeführt werden konnte. Die Schüler des Hip Hop OLA haben sich einfache Bewegungen und Schritte überlegt, die leicht in der Praxis umgesetzt werden können. Es wurde eine weitere Variante vom Hip Hop OLA dargelegt, indem ein weiterer "Tanz" am Tisch durchgeführt wurde. Bei diesem "Tanz" kamen eher die Hände zum Einsatz, da er hinter einem Stuhl durchgeführt wurde, und keine Tanzschritte einstudiert werden mussten.

 

Die Schüler/innen des Kunst OLA haben in der Zeit, aufgrund von einer geringen Schüleranzahl den Kurs Ernährung unterstützt, und ihnen beim Kochen geholfen. Sie halfen den Schülern des Kurses Ernährung beim Zubereiten der Lebensmittel, sowie beim Dekorieren der Tische. Die Schüler des Kunst OLA sammelten auf dem Schulhof Blumen, Blätter etc. um den Tisch zu dekorieren. Die Atmosphäre wird durch die Deko besonders hervorgehoben. Warme Farben und sommerliche Deko laden sofort zum gemeinsamen Beisammen sitzen ein. Eine Papierrolle mit Tischsprüchen kann für uns angehende Erzieher* innen für die Praxis helfen.

 

Die Schüler/innen des Medien OLA waren dafür zuständig, das alles dokumentiert wurde. Sie machten Bilder von den einzelnen Kursen und hielten die einzelnen Schritte, wie z.B. die Kochschritte, fest. Ebenso wurden die Schüler/innen im Hip Hop OLA dazu eingeladen, an dem Kurs teilzunehmen. Sie bekamen spannende Einblicke in die Kurse.

Foto: Köpke


Neues Handbuch für die Ausbildung zur/zum sozialpädagogischen Assistent*in und zur/zum Erzieher*in

Es ist soweit! Für die modularisierte Ausbildung ist jetzt das neue Handbuch der Jobelmann Schule erschienen. In der PDF-Datein befinden sich auch die für die Ausbildung erforderlichen Formulare als Kopiervorlage.

Download
10. Ausgabe des Handbuchs
Beschreibung der modularisierten Ausbildung (Sozialpädagogische Assistent*in und Erzieher*in)
Handbuch 10. Auflage.pdf
Adobe Acrobat Dokument 1.4 MB

Quelle: Jobelmannschule


Neuer Spielmobilfilm

Im Februar 2017 wurde vom OLA Spielmobil ein neuer Spielmobilfilm erstellt. Der Film wirbt für das vom Optionalen Lernangebot "Mobile Jugendarbeit" betriebene Spielmobil Balu. Infos gibt es unter www.spimo-balu.de!