OLA - Darstellendes Spiel

"Emil und die Detektive" - Aufgrundlage des Romans von Erich Kästner
"Emil und die Detektive" - Aufgrundlage des Romans von Erich Kästner

 

Das OLA - Darstellendes Spiel hat alle Optionalen Lernangebote (OLA's) am Freitag, den 17.05.2019 zu einem Theaterstück, in den Theatersaal eingeladen. Hier wurde in der siebten und achten Stunde von den Schüler*innen das Theaterstück "Emilia und die Dedektive" von Erich Kästner aufgeführt. 

 

Handlung: Emilia macht sich auf den Weg nach Berlin zu ihrer Großmutter. Von ihrer Mutter bekommt sie einen Umschlag mit 140 Mark. Im Zug begegnet sie einer Frau mit einem roten Hut. Diese klaut Emilia während sie schläft den Umschlag mit den 140 Mark. Emilia hat währenddessen einen eigenartigen Traum bei dem sie von einem Wachtmeister verfolgt wird.

 

Als sie aussteigt, bemerkt sie, dass das Geld weg ist und verfolgt die mysteriöse Frau. Bei ihren Beobachtungen trifft sie auf den Jungen Gustav. Dieser bietet sich an Emilia zu helfen und trommelt alle Kinder der Nachbarschaft zusammen. Gemeinsam erstellen sie einen Plan wie man die Frau mit dem roten Hut schnappen könnte und das Geld zurückbekommt.

 

Sie verfolgen die Frau mithilfe eines Taxis bis zu einem Hotel. Dort beschaffen sie sich Informationen durch den "Lift - Boy." Der Plan ist die Frau am nächsten morgen dazu zu bringen das Geld wieder herauszurücken. Sie flieht jedoch Richtung Bank und will das Geld umtauschen damit man ihr nichts nachweisen kann.

 

Emilia jedoch hat die zündende Idee: Das Geld war mit einer Stecknadel an der Jacke befestigt und hat daher Löcher in den Scheinen. So konnte sie beweisen das ihr Geld gestohlen wurde und die Frau mit dem roten Hut wurde gefasst. Als Belohnung erhielt Emilia 1000 Mark von der Polizei und war die neue Heldin Berlins.

 

Hauptdarsteller: Emilia - Lara, Frau Grundeis - Tabea, Gustav - Mercedes

 

Meinung eines Zuschauers: Ein Stück das sehr zum Lachen einlädt. Neben skurrilen Szenen wie dem Albtraum und Sprechgesangseinlagen gab es auch immer wiederkehrende Elemente wie dem Straßenfeger und dem Busfahrer mit dem besonderen Berliner Dialekt. 

 

Die Schauspieler traten souverän in ihren Rollen auf. Man konnte stets mitfiebern und die Freude im Publikum war kaum zu überhören. Auch wenn der Text mal hing, so wurde dies großartig überspielt.

 

Hinterlegt war das Schauspiel mit einfachen aber treffenden Skizzen zum Handlungsort, welche über einen Beamer an die Wand projiziert wurden. Die wenigen Requisiten die den Schaustellern zur Verfügung standen wurden voll ausgenutzt und gaben immer positiven Anlass zum Schmunzeln. Ein Hola Hoop - Reifen diente beispielsweise als Lenkrad eines Autos und eine sehr schrill klingende Hupe als wiederkehrendes Signal für den Auftritt von Gustav. Passend zu Bild und Szene wurden stets weitere Soundelemente eingebaut, wie das Klingeln eines Telefons und die natürlichen Geräusche eines Bahnhofs.

 

Wir freuen uns dass wir eingeladen wurden uns dieses tolle Schauspiel mit anzusehen. Ein großer Applaus geht an das OLA - Theater!!!   

 

Verfasser: Ingmar Plate


Endspurt der FSP-Oberstufe

Vier Jahre neigen sich dem Ende zu.

Es gab Höhen und Tiefen in der Ausbildung, doch aus diesen Erfahrungen sind die Schüler*innen  zu dem geworden was sie heute sind.

Die schriftlichen Abschlussprüfungen sind bereits abgeschlossen. Momentan befinden sich die Schüler*innen der FSP 17 noch im Praktikum.

Die Schüler*innen freuen sich auf ihren Abschluss und auf das was danach auf sie zukommt. Ende Mai beginnen die Vorbereitungen der Abschlussfeier, durch die FSP 18A und FSP 18B. Doch zuvor muss noch die letzte Hürde überwunden werden: Die praktischen Abschlussprüfungen!

 

„Positives Denken und der Glaube an sich selbst sind immer der Weg zum Erfolg.“

                                                                                                                                      Josef Dlask

 

Die FSP 18A und FSP 18B wünschen euch alles Gute und viel Glück für die Zukunft.


Das Gute - Kita - Gesetz

Seit dem 01.01. diesen Jahres ist das Gute – Kita – Gesetz gestartet. Was ist das Gute - Kita – Gesetz überhaupt? Was beinhaltet es? Mit diesem Gesetz werden den Ländern vom Bund bis zum Jahr 2022 insgesamt 5,5 Mrd. Euro für die Qualitätsentwicklung in den Kindertagesstätten und in der Kindertagespflege zur Verfügung gestellt.

 

Dabei umfasst die Qualitätsentwicklung in der Kinderbetreuung 10 Handlungsfelder:

 

  1. bedarfsgerechtes Angebot

    * Anpassung der Öffnungszeiten

    * individuelle Förderung der Kinderbetreuung

  2. guter Betreuungsschlüssel

    * für eine bestimmte Kinderanzahl muss eine Mindestanzahl an Erzieher*innen anwesend sein

  3. qualifizierte Fachkräfte

    * mehr Erzieher*innen in die Kitas

  4. starke Kita – Leitungen

    * Stärkung der Leitungen, d. h. mehr Planungs – und Organisationsfreiraum

  5. kindgerechte Räume

    * Gestaltung und Ausstattung der Räumlichkeiten verbessern

  6. gesundes Aufwachsen

    * Förderung der kindlichen Entwicklung, Gesundheit, Ernährung und Bewegung

  7. sprachliche Bildung

    * Sprachförderung

  8. starke Kindertagespflege

    * Stärkung der Tagespflegepersonen durch Qualifizierungen und verlässlichen Vertretungsregelungen

  9. Netzwerke für mehr Qualitätsentwicklung

    *intensive Zusammenarbeit der Länder und Träger der öffentlichen und freien Jugendhilfe

  10. vielfältige pädagogische Arbeit

    * Kinderschutz und Kinderförderung stehen im Vordergrund

 

Mit der Verbesserung dieser Handlungsfelder werden gleiche Ausgangschancen für alle Kinder geschaffen. Zudem werden die Eltern bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf unterstützt. Außerdem kann eine Familie mit geringem Einkommen finanziell entlastet werden, da sie nun die Betreuungsplätze nicht mehr bezahlen müssen. Weitere Maßnahmen für die Gebührenentlastung ist die soziale Staffelung bei den Elternbeiträgen.

 

Das Gute – Kita – Gesetz sorgt für bessere Arbeitsbedingungen für Erzieher*innen sowie für Tagesväter und Tagesmütter. Somit ist die Tatsache gegeben, dass das Wissen und Können der Fachkräfte besser eingesetzt werden.

 

Da jedes Bundesland das bereitgestellte Geld für sich nutzen kann, wie es für sich und seine Kitas für richtig gehalten wird, ist das Ziel der Qualitätsentwicklung zum Einen nicht bundeseinheitlich, zum Anderen wird es nicht 100%ig umgesetzt werden können.

 

Einige der Bundesländer investieren die bereitgestellten Gelder, damit die Betreuung beitragsfrei wird, andere wiederum in die Qualität ihrer Einrichtung, angefangen in den Räumlichkeiten über Qualifizierungen ihrer Mitarbeiter und Leitung bis hin zu einem besseren Betreuungsschlüssel. Allerdings bringt es nichts, nur die vorhandenen Fachkräfte zu fördern oder die Kitas auszustatten, wenn es an Erzieher*innen mangelt, um einen besseren Betreuungsschlüssel gewährleisten zu können und damit eine qualitativ gute Arbeit leisten zu können. Unser Meinung nach sollten die Gelder besser eingesetzt werden, um einen Anreiz und eine Motivation zu schaffen den Beruf eines*r Erzieher*in zu erlernen.

 

 

Quellen:

 

www.bmfsfj.de/bmfsfj/themen/familie/kinderbetreuung/das-gute-kita-gesetz/128214

 

www.cdu.de/gute-kita-gesetz 181112-gute-kita-gesetz-faq.pdf

 

www.haz.de/Nachrichten/Politik/Deutschland-Welt/So-setzen-die-Bundeslaender-das-Gute-Kita-Gesetz-um