Herzlich willkommen!
Foto: erstellt von Sarah Hafemann
Hallo und herzlich willkommen auf unserer offiziellen Website der Fachschule für Sozialpädagogik!
Wir sind die FSP25 und befinden uns im ersten Lehrjahr der Ausbildung zur Erzieherin/ zum Erzieher. Wir werden dieses Schuljahr nutzen, um regelmäßig unsere Website zu aktualisieren und die wichtigsten Informationen festzuhalten. Gemeint sind hierbei Tipps und Infos, die euch auf dem Weg eurer Ausbildung zur Erzieherin/ zum Erzieher an der Jobelmannschule eine Hilfe sein können. Auch werden wir hier Berichte und Erfahrungen während unserer eigenen Ausbildung mit euch teilen.
Wir wünschen allen viel Spaß beim Lesen und Stöbern unserer Website!
Ganz liebe Grüße
die FSP25
Am Anfang kann es ganz schön unübersichtlich sein, wenn man die Schule noch nicht kennt. Deshalb zeigen wir euch in diesem Video den Weg vom Eingang hoch zu unseren Klassenräumen im 5. Stock dort findet ihr die SPA und FSP Klassen.
Video erstellt von Theresa Slowikowska (FSP25) und Lea Krüger (FSP 25)
Text verfasst von Theresa Slowikowska (FSP 25)
Wofür steht überhaupt SPA und FSP?
SPA steht für die Berufsbezeichnung Sozialpädagogische*r Assistent*in. Dieser Abschluss
wird benötigt, bevor die Weiterbildung an der FSP, also der Fachschule für Sozialpädagogik,
absolviert werden kann. An dieser Fachschule wird dann nach bestandener Prüfung der
neue Abschluss und damit die Berufsbezeichnung staatlich geprüfte*r Erzieher*in erzielt.
Die Ausbildung zur SPA dauert in der Regel zwei Jahre und die Weiterbildung an der FSP
dauert normalerweise ebenfalls zwei Jahre.
erstellt von Sarah Hafemann
Die Ausbildung zum/zur staatlich anerkannten
Erzieher/in
Die Ausbildung zum staatlich anerkannten Erzieher bzw. zur staatlich anerkannten Erzieherin ist eine schulische Aus- bzw. Weiterbildung, die in der Regel zwei Jahre dauert.
Viele Menschen denken, dass man als Erzieher/in nur in einem Kindergarten arbeiten kann, aber dies stimmt nicht. Es gibt unzählige Arbeitsfelder für Erzieher/innen, die von der Arbeit mit Babys bis hin zur Arbeit mit Erwachsenen reichen. Die Ausbildung ist sehr vielseitig und beinhaltet sowohl einen theoretischen, als auch einen praktischen Teil.
An den Schultagen lernst du in verschiedenen Lernsituationen alle wichtigen Punkte rund um die sozialpädagogische Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. In den Lernsituationen erwirbst du Wissen und Kompetenzen, die du für den praktischen Teil der Ausbildung benötigst. Eine der wichtigsten Kompetenzen, die im Unterricht erweitert werden soll, ist die Reflexionsfähigkeit. In diesem Beruf ist es von großer Bedeutung, dass du dein eigenes Handeln und deine Persönlichkeit reflektieren kannst.
Neben den sozialpädagogischen Fächern gibt es auch allgemeinbildende Fächer, wie Mathe, Deutsch, Englisch, Biologie, Religion und Politik, die ebenfalls praxisbezogen sind.
Den praktischen Teil führst du in der FSP-Unterstufe für ein halbes Jahr als Praktikum in einem Arbeitsfeld der Jugendarbeit durch. Zu den möglichen Arbeitsfeldern gehören zum Beispiel die Arbeit im Hort, in Jugendzentren, in Wohngruppen, in Kinder- und Jugendpsychiatrien und in Werkstätten für Menschen mit Behinderung. Du kannst während dieser Zeit viele Erfahrungen in der Arbeit mit Jugendlichen sammeln und dein theoretisches Wissen dort anwenden. In diesem halben Jahr hast du zwei Lehreraktivitäten, die deine Praxisnote unter anderem ausmachen. In der FSP-Oberstufe läuft die Ausbildung ähnlich ab, jedoch darfst du hier in irgendeinem erzieherischen Arbeitsfeld ein Praktikum machen und hast zusätzlich eine praktische Abschlussprüfung im Praktikum.
Am Ende der Ausbildung hast du automatisch eine Fachhochschulreife, sofern du noch keinen besseren Abschluss besitzt und kannst damit als Erzieher/in in jedem möglichen Arbeitsfeld arbeiten oder an einer Universität bzw. Hochschule studieren.
Wir hoffen du konntest nun einen Eindruck in die Ausbildung zum bzw. zur Erzieher/in erhalten und entscheidest dich ebenfalls, diese zu beginnen.
Eins ist auf jeden Fall klar: Dieser Beruf ist ein sicherer Arbeitsplatz, da aufgrund von Personalmangel überall Erzieher/innen gesucht werden.
Liebe Grüße
Eure FSP25
verfasst von Katharina Ilgner
Aber welche Voraussetzungen benötigt ihr?
Für die 1. Klasse zur „SPA“ Ausbildung wird der Realschulabschluss benötigt. Es gibt aber
auch die Möglichkeit, ins 2. Jahr direkt einzusteigen, wenn eine entsprechende berufliche
oder schulische Vorbildung besteht. D.h. wenn…
· Eine Allgemeine Hochschulreife besteht
· Eine Fachgebundene Hochschulreife besteht
· Eine Fachhochschulreife besteht
· Eine berufliche Vorbildung besteht, d.h…
- Nach Abschluss einer durch Bundes- oder Landesrecht geregelten mindestens zweijährigen Berufsausbildung und dreijährigen Berufsausübung
- Fachschul-/Fortbildungsabschluss
- Meister*in, Techniker*in, Betriebswirt*in
- Erstausbildung und Qualifikation und Berufserfahrung in der Tagespflege
Nach Abschluss der Ausbildung zur SPA mit mindestens der Note 3,0 in der Berufspraxis,
Berufstheorie sowie in Deutsch, kann man sich für die 1. Klasse der FSP bewerben.
Man kann außerdem in die 1. Klasse der FSP einsteigen, wenn das Berufliche Gymnasium
Sozialpädagogik besucht wurde und 600 Std. Praxis oder wenn man einen pädagogischen
Hochschulabschluss und 600 Std. Praxis hat.
Die Anmeldung zur Fachschule Sozialpädagogik erfolgt ab Anfang Januar ausschließlich online unter folgendem Internet-Link:
https://bbs-stade-i.anmeldung.schule/
Anmeldeschluss ist der 20. Februar
nähere Informationen findet ihr auch hier:
https://www.jobelmannschule.de/Fachschule-Sozialp%C3%A4dagogik.html
erstellt von Sarah Hafemann
Kahoot! Quiz
Hast du dich schonmal gefragt, ob Erzieher der richtige Beruf für dich ist? Mach hier über Kahoot! einen kleinen Test um ein wenig rein zu schnuppern.
Viel Spaß dabei wünscht dir deine FSP25!
Beitrag erstellt von Susann Krüger
Kahoot! erarbeitet von Esther Corleis
Warum wir die Weiterbildung zur Erzieherin anstreben
Bericht von Alina: Mir ist es wichtig, die Weiterbildung zur Erzieherin anzustreben, da ich gerne Verantwortung übernehmen möchte. Als sozialpädagogische Assistenz ist man in einigen Aufgabenbereichen (wie z.B. der Gruppenleitung oder alleinigen Aufsicht von Kindern) eingeschränkt. Zudem habe ich das Ziel, nach meiner Weiterbildung Sozialpädagogik zu studieren, was mir erst durch das Abschließen der Weiterbildung ermöglicht wird, da ich kein Abitur habe. Mein absoluter Traum wäre es, Mädchenpädagogin zu werden und ein kleines Stück zur Verbesserung der Welt beizutragen.
Bericht von Emilia: Ich habe mich dazu entschieden, die Weiterbildung zur Erzieherin zu bewältigen, um mehr Zukunftsperspektiven zu haben. Außerdem würde ich gerne mehr Verantwortung übernehmen. Mein Wunsch ist es, nach der Ausbildung in der Kinder- und Jugendhilfe tätig zu werden, beispielsweise in einer Wohn- oder Tagesgruppe.
Bericht von Nathalie: Zu Beginn meiner SPA Ausbildung hatte ich nicht vor, Erzieherin zu werden. Im Laufe meiner Ausbildung habe ich viel über den Beruf und die Möglichkeiten gelernt, die sich durch die Weiterbildung ergeben. Erst dadurch habe ich den Traum entwickelt, Erzieherin zu werden und zu studieren. Mein Ziel ist es, Kinder und Jugendliche zu unterstützen und ihnen die Hilfe bieten zu können, die ich als Kind gebraucht hätte.
(eingefügt von Alina Brese, FSP25)