Volksinitiative Niedersachsen

Volksinitiative für bessere Rahmenbedingungen in den nds. Kindertagesstätten
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
 
seit Anfang des Jahres engagiert sich trägerübergreifend eine unerwartet große Zahl an pädagogischen Fachkräften und FachberaterInnen für eine Verbesserung der Rahmenbedingungen in den niedersächsischen Kindertagesstätten. Sie beziehen sich auf die LAGFW-Kampagne „Kinder sind mehr wert“ und treten vehement dafür ein, dass die immer noch aktuellen Forderungen der Kampagne jetzt erneut von der Basis her in die Öffentlichkeit getragen werden.
 
Am 7. September startete eine Volksinitiative für bessere Rahmenbedingungen in den Kitas. Nach längerer Beratung hat man sich darauf geeinigt, die Volksinitiative auf eine Forderung zu fokussieren, nämlich die dringend erforderliche Verbesserung der Fachkraft-Kind-Relation in den Kita-Gruppen. Auf die weiteren Forderungen wird über Links verwiesen (u.a. auf die Web-Seite www.kinder-sind-mehr-wert.de)
 
Der aus dem ehemaligen Kita-Volksbegehren hervorgegangene, gemeinnützige Verein „Bündnis für Kinder und Familien in Niedersachsen e.V.“ fungiert als organisatorisches „Dach“ für die geplanten Aktivitäten aus allen Trägerbereichen, die auch die InitiatorenInnen für die Volksinitiative bestimmen.
 
Der Text für die Volksinitiative-Bögen wurde in leicht verständlicher Form verfasst, um auch Eltern und Nicht-Fachleute anzusprechen. Der Text lautet wie folgt:
 
„In Krippen müssen 1 Erzieher/in für 3 Kinder im Alter von 0 – 1 ½ Jahren und 1 Erzieher/in für 4 Kinder im Alter von 1 ½ - 3 Jahren zur Verfügung stehen.
In Kindergärten und Horten müssen 1 Erzieher/in für 7 – 8 Kinder im Alter von 3 – 6 Jahren und 1 Erzieher/in für 7 - 8 Kinder im Grundschulalter zur Verfügung stehen. In allen Kindergruppen müssen während aller Ausfallzeiten verpflichtend Fachkräfte zur Vertretung eingesetzt werden. In integrativen Gruppen muss der Personalschlüssel entsprechend dem besonderen Bedarf einzelner Kinder angepasst werden.“
 
In dem Punkt Personalschlüssel wird gegenüber der LAGFW-Kampagne noch einmal eine Differenzierung für Kinder unter 1 ½ Jahren vorgenommen, außerdem wurde der Einsatz von Vertretungskräften als weitere wichtige Forderung aufgenommen.
 
Die MitarbeiterInnen aus den Kindertagesstätten sind sehr optimistisch, dass das notwendige Quorum von 70.000 Unterschriften schnell erreicht wird und dass noch im Wahlkampf die berechtigten Forderungen für bessere Standards im Kita-Bereich deutlich in die Öffentlichkeit getragen werden können und eine Positionierung sowohl der Regierungsfraktionen wie der Opposition erreicht werden kann.
 
Wenn Sie oder Ihre SchülerInnen und LehrerInnen die Volksinitiative unterstützen, würden wir uns sehr freuen. Dies können Sie auf unterschiedliche Weise tun: Die zwei Seiten des Unterschriftenbogens im Anhang müssen auf DIN A3 (beidseitig mit Vorder- und Rückseite eines Blattes) ausgedruckt werden. Dann kann es mit dem Unterschriften-Sammeln losgehen. Eine detaillierte Gebrauchsanweisung finden Sie auf www.kita-volksinitiative.de. Die vollen Bögen müssen anschließend bei den Einwohnermeldeämtern zur Prüfung abgegeben werden. Idealerweise geben Sie diesem noch die oben angegebene Adresse, damit die Bögen direkt an das Bündnis für Kinder und Familien zurückgeschickt werden können.
Wenn Sie nicht über einen Farbdrucker verfügen, um Bögen selber auszudrucken, können wir Ihnen auch gerne welche zusenden. Dazu schicken Sie einfach eine E-Mail an die oben angegebene E-Mail-Adresse mit der Angabe, wie viele Bögen Sie benötigen und Ihrer Adresse.
Auch können wir Ihnen Aufkleber von der Kita-Volksinitiative für Spendenaktionen zusenden oder Poster für schwarze Bretter.
Gerne können wir Sie auch auf unseren Info-Verteiler setzen, über den Sie regelmäßig Informationen über die Volksinitiative und weitere Aktionen erhalten.
 
Für Ihre Rückfragen stehen wir selbstverständlich gerne zur Verfügung. Wir würden uns sehr freuen, wenn möglichst viele Berufsbildende Schulen die Volksinitiative unterstützen würden.
 
Herzliche Grüße,
 
 
i.A. Heiderose Hoja
Bündnis für Kinder und Familien in Niedersachsen
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Kommentare: 4
  • #1

    Javio (Freitag, 09 November 2012 13:14)

    Gute Sache!

  • #2

    Hella (Sonntag, 18 November 2012 20:36)

    Betreuungsgeld ist echt das dümmste was ich gehört habe! Die Hartzer lassen ihre Kinder zu Hause, damit die genauso werden wie sie selbst und sie nebenbei noch Kohle kassieren und die die Arbeiten bringen ihre Kids weiterhin in die Kita!
    Ergibt also mal gar keinen sinn!

  • #3

    Hans (Mittwoch, 21 November 2012 19:49)

    voll fett, ich finds hammer, meine frau kümmert sich um die plaken und ich bekomm noch kohle dafür dass sie es macht

  • #4

    Georg (Mittwoch, 05 Dezember 2012 10:47)

    Hart 4 Empfänger bekommen das nicht maaaaan!!!