Tagespraxis: Der Start in die Jugendarbeit

Da im ersten Ausbildungsjahr der FSP ein Feldwechsel in der Praxis ansteht haben wir die Möglichkeit nach den Herbstferien durch die Tagespraxis einen ersten Einblick in den Jugendbereich zu bekommen.  Wir werden in Dreiergruppen im Zeitraum von Oktober bis Dezember einmal wöchentlich für circa drei Stunden in Jugendzentren des Landkreises Stade arbeiten.

 

Insgesamt sollen wir 30 Stunden in den Einrichtungen absolvieren. Die Stundenzahl wurde auf Grund der Corona-Pandemie von 40 auf 30 Stunden reduziert. Dies liegt zu einem großen Teil daran, dass die freie Jugendarbeit momentan nicht gewährleistet werden kann. Stattdessen werden Angebote für die Jugendlichen in festen Gruppen oder durch Führen von Teilnehmerlisten durchgeführt.

 

Während der Arbeit in den Jugendzentren haben wir die Möglichkeit uns gemeinsam frei zu entfalten und eigene Projekte und Aktivitäten auf die Beine zu stellen. Hierdurch sind wir frei in unseren Entscheidungen und bekommen keine Vorgaben, da wir ohne eine anleitende Person arbeiten. Während der gesamten Zeit der Tagespraxis wird die eigene Arbeit durch die eigenständige Reflexion überdacht, um zukünftig eine qualitativ hochwertigere Arbeit zu leisten.

 

 

Am Ende der Tagespraxis hat die Gruppe die Aufgabe eine gemeinsame Gruppenreflexion zu erstellen. In dieser wird festgehalten wie die ersten Wochen der Jugendarbeit auf die Mitglieder der Gruppen gewirkt haben, aber auch wie die Arbeit in der Gruppe funktioniert hat. Ebenfalls erhalten die Schüler einen von der Einrichtung ausgefüllten Bewertungsbogen, um eine Rückmeldung zu ihrer Arbeit zu bekommen.