Ausflug der FSP 17 in die Jugendbildungsstätte Hude

Bereits kurz nach den Ferien fing das Schuljahr für die 25 Schüler der FSP 17 bereits mit einem Ausflug in die Jugendbildungsstätte in Hude an. Dabei wurden die Schüler während des dreitägigen Ausflugs von drei unterschiedlichen Lehrkräften begleitet. 

 

Neben diversen Aktivitäten, die von kleinen Schülerarbeitsgruppen erstellt und im Plenum durchgeführt wurden, um sich innerhalb der neuen Klasse besser kennenzulernen, fand auch eine umfangreiche Information über das neue Arbeitsfeld der Offenen Kinder- und Jugendarbeit statt.  

Es wurden hierbei nicht nur Fachtexte bearbeitet, sondern auch diverse Rollenspiele durchgeführt.
So konnten die Schüler bei der Eröffnung eines eigenen fiktiven Jugendzentrums kreativ werden und mussten schließlich in einer Debatte dieses wiederum vor einer möglichen Schließung durch die Bürgermeisterin (verkörpert von Frau Czysz) und dem Jugendamtsleiter (verkörpert von Herrn Blanke) verteidigen. Begleitet wurde der Prozess hierbei von der Presse (verkörpert von Frau Müller), die zusätzlich weitere Fragen stellte, um ihre Leser auf dem Laufenden zu halten.

Fotos: Imke Müller 

Auch als fiktiver Mitarbeiter eines Jugendzentrums konnten sich einige Schüler üben, indem sie mit möglichen Problemen und zum Teil Extremsituationen konfrontiert wurden. Hier wurden Problemlagen wie Lustlosigkeit unter den Jugendlichen bis hin zu Diebstählen thematisiert und nach dem beendeten Rollenspiel innerhalb der Gruppe diskutiert.

Während der Pausen und nach einem langen Tag wurde schließlich in dem Selbstversorger-Haus das Essen von einer zuvor eingeteilten Schülergruppe zubereitet, sodass die anderen Schüler noch einmal kurz Luft holen konnten. Dabei bewaffneten sich einige Schüler regelmäßig mit Fliegenklatschen, um dem starken Fliegen-Aufkommen, das in dem Haus vorherrschte, entgegenzuwirken. Neben der häufigen Fliegenjagd erfreute sich allerdings auch die Sofa-Ecke des Hauses großer Beliebtheit, sodass sich hier oft viele Schüler versammelten und sich unterhielten oder aber Kartenspiele miteinander spielten.

Insgesamt führten die drei Tage in Hude nicht nur zu einem großen Wissenszuwachs, sondern sorgten auch für ganz viel Spaß und der Entstehung eines tollen Klassenverbands sowie zahlreicher neuer und unvergesslicher Erinnerungen.