Kinderkrippe


In der Kinderkrippe werden Kleinkinder oft schon im Alter von 9 Monaten betreut.

Aus der Krippe werden die Kinder mit 3 Jahren entlassen, da sie ab dann in eine Regelgruppe gehen können.

 

 

Kindertagesstätte


Im Allgemeinen ist eine Kindestagesstätte eine Einrichtung der öffentlichen und privaten Bildung des Kindes und dient zusätzlich zur Kinderbertreuung.

 

Es gibt 3 verschiedene Betreuungszeiten:

Teilzeitbetreuung: entweder vor-oder nachmittags

Verlängertes Vormittagsangebot: meist von ca. 8:00 - 14:00 Uhr (mit Mittagessen)

Ganztagesbetreuung: von morgens bis spät nachmittags (mit ggf. Kaffeestunden)

 

Es werden Kinder im Alter von 1 - 6 Jahren betreut. Die Betreuung erfolgt in Anlehnung an verschiedene Lernbereiche (z.B. Bewegung, Natur- und Lebenswelt, Mathematische Grundkenntnisse...etc.)

Schulhorte


Im Schulhort oder auch kurz "Hort" werden die Kinder im Alter von 6-14 Jahren betreut, das heißt von der 1.-6. Klasse.

Zu den Aufgabengebieten gehören neben der Essensausgabe (Mittagessen und ggfs. Kaffeerunde), der Hausaufgabenbetreuung, der Unterstützung der Eltern in Erziehungsfragen, auch die sinnvolle Freizeitgestaltung und die individuelle Entwicklungsförderung der Kinder.

Die Arbeitszeiten liegen zwischen ca. 11.30 und 18.00 Uhr. Diese können allerdings von Einrichtung zu Einrichtung variieren und hängen vom Bedarf der Betreuung ab.

Integrationskindergärten und -horte


Die Integrationskindergärten bzw. -horte sind im Prinzip ähnlich, wie die Regelkindergärten und Horte. Allerdings wird sich in diesem Bereich auch mit Kindern beschäftigt, die geistige und körperliche Schwächen aufzeigen und daher an einer Behinderung leiden.

Hierbei ist zu beachten, dass man als führende Person (z.B. Gruppenleitung) eine Zusatzausbildung im Bereich "Heilpädagogik" machen müsste.

Ganztagsschulen


Auch in Ganztagsschulen kann man als Erzieher arbeiten, um den Kindern weitreichendere Möglichkeiten zu bieten. Als Erzieher bringt man in die Ganztagsschule Lernbereiche ein, die im normalen Lehrplan nicht aufgeführt werden oder in denen man mit erzieherischen Fähigkeiten unterstützen kann.

Es geht hierbei um Themen wie Chancengerechtigkeit, Selbstständigkeit und verantwortliches Handeln. Zusätzlich gibt es viele Möglichkeiten, sich kreativ auszuleben z.B. beim Töpfern, Werken etc. Oft werden diese Inhalte in Projekte eingearbeitet, die sich zusätzlich an den Bedürfnissen und Interessen der Kinder orientieren.

Einrichtungen für Menschen mit Behinderung


In Einrichtungen für Menschen mit Behinderung arbeiten neben Erziehern noch Therapeuten, wie z.B. Logopäden oder Physiotherapeuten, die auf die Defizite speziell eingehen können.

Anders als in einer Integrationseinrichtung sind dort ausschließlich Kinder/ Jugendliche/ Erwachsene, die eine Behinderung aufweisen. Um in diesem Bereich arbeiten zu können, benötigt man eine Zusatzqualifikation zur/m "Heilpädagogin/en".

Einrichtungen der Jugendhilfe


Verschiedene Einrichtungen:

  • Jugendwohngruppen
  • Betreutes Wohnen
  • Mutter-Kind-Einrichtungen
  • Geschlossene Unterbringung
  • Kurzzeitunterbringung / Clearing
  • diese Einrichtungen können auch als Mischformen auftreten

Die Arbeit in diesen Einrichtungen ist sehr umfangreich in der inhaltlichen Arbeit und individuell in ihrer Ausführung. Es ist wichtig, sich immer direkt bei den entsprechenden Einrichtungen über die unterschiedlichen Aufgabengebiete zu informieren.

Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen


Hauptsächlich werden in Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen, Angebote für die Kinder angeboten und durchgeführt. Bei der Arbeit wird oftmals der Punkt, Nachhilfe in schulischen Angelegenheiten, einbezogen.

Die Arbeitszeiten sind sehr variabel, da die Einrichtungen individuell geöffnet haben und die Kinder und Jugendlichen kein "Komm-Zwang" haben.

Somit öffnen auch einige Einrichtungen auf Nachfrage und variieren deshalb mit ihren Öffnungszeiten.